Der Tag der Arbeit und für uns war mal wieder ein Spiel gegen die Lakers angesetzt. Wir begaben uns bei absolutem Grillwetter nach Bochum. Einige schon sehr früh, um der Sonne zu frönen, lieblichen Klängen zu lauschen und natürlich und hauptsächlich unsere Erste anzufeuern. Andere begaben sich direkt in die Halle mit dem extravaganten Namen in der namensgleichen Straße.
Die Anspannung knisterte förmlich in der Luft, denn im letzten Spiel gegen die Bochumerinnen waren wir sehr nah an sie heran gekommen und die große Frage war nun, ob wir das ein zweites Mal schaffen würden. Als wir nach kurzer Zeit 0:1 in Führung gingen sah alles noch danach aus. Auch beim 1:2, selbst beim 4:2. Doch wir hatten schon einiges an Kraft gelassen und das Spiel war im zweiten Drittel derart zur wilden Prügelei geworden, dass der Ballbesitz mit der Furcht um die Gesundheit einherging. Wir konnten Bochums Treffer nicht ausgleichen, auch nicht in diversen, sich häufenden Überzahlsituationen. So mussten wir uns am Ende 7:3 geschlagen geben und fuhren mit der sich aufdrängenden Frage nach Hause, ob eine Mannschaft mit derartigen spielerischen Qualitäten es nötig hat, diese unsaubere Gangart an den Tag zu legen.